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8. Mai 2011 Strom aus Sonne: Chancen für Lichtenfels
Manchmal sind Ereignisse so entscheidend, dass sie sogar über weite Entfernungen ihre Wirkung haben. So ist es mit der schrecklichen Tragödie in Fukushima. Wie auch immer man bisher zur Kernkraft stand - eins ist klar: Wir werden in Zukunft schneller und mehr erneuerbare Energien brauchen. Diese Tatsache ist eine Riesenchance für Lichtenfels. Denn mit der IBC SOLAR AG haben wir eine der weltweit wichtigsten Firmen für Photvoltaik, also Strom aus Sonnenenergie, im Landkreis Lichtenfels beheimatet. Diese Chance für die heimische Wirtschaft, für Arbeitsplätze und für bezahlbaren Strom möchte ich nutzen.
Schon bisher haben Landrat und Kreisverwaltung die Arbeit der heimischen Solarwirtschaft unterstützt. Aus diesem Grund werden derzeit die Jura-Solarparks realisiert – immerhin das größte diesjährige Projekt in Bayern. Schon längst wissen auch die Menschen im Landkreis die Vorzüge der Sonnenenergie zu schätzen.
Ich rechne damit, dass sich Photovoltaik schon in wenigen Jahren ohne Zuschüsse aus der Vergütungsumlage rechnen wird und Strom zu einem wettbewerbsfähigen Preis erzeugen kann. Außerdem liegt es auf der Hand, dass es entscheidende Fortschritte bei den Speichertechnologien geben wird. Dann muss der Landkreis so aufgestellt sein, dass der hier benötigte Strombedarf komplett aus erneuerbaren Energien kommen kann. Deswegen bin ich dafür, dass die Belegung der ehemaligen Mülldeponie Oberlangheim mit Solarmodulen noch einmal überprüft wird – schließlich haben sich nach Japan die Rahmenbedingungen verändert.
Demnächst will ich deswegen vor Ort in Buckendorf (Stadt Weismain) die Baustelle des Jurasolarparks besuchen.







